Über die Sinnhaftigkeit unseres Tuns

Sinn des Lebens
Sinn des Lebens

Jahresbeginn mit frischen Zielen.

Zu Beginn des neuen Jahres fragst du dich vielleicht einmal mehr nach der Sinnhaftigkeit dessen, was du jeden Tag tust. Vielleicht hast du dir ja „zwischen den Jahren“ oder Anfang Januar Ziele für das neue Jahr gesetzt. Wird es dir gelingen, dein Ziel umzusetzen? Hast du eine klare Vorstellung davon, wie es dir gelingen kann? Bevor du deine Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten (Erreichbarkeit) und einzelne Umsetzungsschritte (Machbarkeit) richtest, noch ein paar hilfreiche Fragen: 

Kann meine Handlung eine Veränderung bewirken? Macht es überhaupt Sinn, mein Verhalten zu ändern? Was für einen Unterschied bedeutet eine Veränderung im Kleinen für das große Ganze? Ich finde diese Fragen großartig, weil sie zeigen, dass du über dein Leben reflektierst und im Grunde genommen bereit bist für Veränderung – wenn da nicht die Frage nach der Sinnhaftigkeit wäre …

Ich mag Geschichten sehr, weil sie Dinge ohne erhobenen Zeigefinger so schön auf den Punkt bringen. Zum Thema „Sinnhaftigkeit von Veränderung“ habe ich dir die Geschichte vom alten Fischer und den Seesternen ausgesucht. Für mich zeigt sie wunderbar auf, was es braucht, um Wert zu schaffen und nachhaltig Dinge zu verändern: Sinn, Überzeugung und Ausdauer.

 

Der alte Fischer und die Seesterne

Ein Mann ging am Strand spazieren. Da sah er in der Ferne einen einheimischen Fischer. Als er näher kam, bemerkte er, dass dieser fortwährend etwas aufhob und ins Wasser warf. Es waren Seesterne, die an den Strand gespült worden waren. Einen nach dem anderen hob der Fischer auf und warf ihn ins Meer zurück. „Hallo, was tun Sie denn da?“ fragte der Mann den Einheimischen.

„Ich werfe diese Seesterne zurück ins Meer. Sehen Sie, es ist gerade Ebbe und alle diese Seesterne sind ans Ufer gespült worden. Wenn ich sie nicht ins Meer zurückwerfe, werden sie an Sauerstoffmangel zugrunde gehen.“

„Ich verstehe“, erwiderte der Mann, „aber es muss an diesem Strand Tausende von Seesternen geben. Sie können unmöglich allen helfen. Es gibt einfach zu viele, und bedenken Sie, dass dies an Hunderten von Stränden passiert. Sehen Sie denn nicht, dass Sie unmöglich etwas daran ändern können?“

Der Einheimische lächelte, beugte sich hinunter und hob einen weiteren Seestern auf. Während er ihn ins Meer zurückwarf, erwiderte er: „Für ihn habe ich etwas geändert!“

Was spricht dich an dieser Geschichte an? Und kennst du eine andere Geschichte, Methapher oder Parabel, die für Dich aufzeigt, was es braucht, damit Veränderung gelingt? Dann freue ich mich riesig, wenn du meine Schatzkiste damit bereicherst! Nutze gerne die Kommentarfunktion oder schreib mir eine E-Mail an mail@angelamende.de


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