Das Zwei-Juwelen-Experiment

Umgang mit Angst
Umgang mit Angst

Souveräner Umgang mit Angst.

Heute habe ich zwei Übungs-„Juwelen“ für dich, die du mit dieser Anleitung ganz leicht selbst ausprobieren kannst. Sie mögen sich profan anhören, doch sie entfalten ihre Wirkung langsam und beständig. Bist du bereit für ein kleines Experiment? 

Juwel Nummer 1:
Deine Ängste vom Elefanten zur Mücke machen

Kennst du den Selbstschreck? Das ist eine Übung, bei der du dir buchstäblich selbst einen gehörigen Schrecken einjagst. Und das geht so: Führe gaaanz langsam und mit wachsender Neugier und Spannung eine Hand vom Nacken über den Hinterkopf bis zum Scheitel. Bau die Spannung weiter auf und halte sie. Führe die Hand – mit den Fingerspitzen nach vorne – nun weiter Richtung Stirn bis sie – Zack! – mit einem Ruck vor deinen Augen auftaucht. Uuuuaaaaaahhhh!!!

Hat es geklappt? Falls du dir nicht vorstellen kannst, was ich meine:
Harald Walach nimmt dich gerne mit und zeigt dir den Selbstschreck im Film.
https://www.youtube.com/watch?v=3KmTDLZU4Mg

Keine Nahrung mehr für deine Ängste

Nachdem du dich mit dem Selbstschreck bekannt gemacht hast, lade ich Dich ein, einmal hinzuschauen: Womit und wie fütterst du täglich deine Angst bzw. deine Ängste? Hast du es herausgefunden? Dann heißt es jetzt: lass es weg! Beraube deine Ängste ihrer Nahrung und schau, was das mit ihnen macht.

Ein Beispiel: Wenn das aktuelle Zeitgeschehen deine Ängste schürt, kannst du zum Beispiel deinen Medienkonsum auf ein Minimum reduzieren. Oder nur dann einen Selbsttest machen, wenn er zwingend notwendig ist.

Juwel Nummer 2:
Zeit für deine tägliche Seelenhygiene

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dir Zeit für eine tägliche innere Hygiene bzw. Selbsthygiene oder Seelenhygiene zu nehmen? Du weißt nicht, was das ist?

Körperhygiene kennen wir alle: Im 19. Jahrhundert hat der Arzt Rudolf Virchow sie als eine der wirksamsten Maßnahmen zum Schutz vor Krankheiten eingeführt. Dutzende Rituale haben wir seitdem entwickelt und kultiviert: Das Bad ist zur Wellness-Oase avanciert. Wir verweilen dort gern und lange. Zähne putzen und Hände waschen sind Pflicht. Duschen, Baden, Eincremen, Saunieren die Kür. Viele Menschen lieben es, sich viel Zeit für die Reinigung und Pflege ihres Körpers zu nehmen – und machen es zum Ritual.

Zur Ruhe kommen mit innerer Hygiene

Ich lade dich ein, auch für deine innere Hygiene ein tägliches Ritual zu starten. Wieviel Zeit das braucht? Ein guter Anhaltspunkt: Vielleicht planst du für deine Seelenhygiene genauso viel Zeit ein, wie du sie deiner Körperhygiene widmest. Nach Belieben auch mehr. 

Innere Hygiene oder Seelenhygiene meint den Prozess, zur Ruhe zu kommen. Kehre bei dir ein. Entdecke in dir einen Rückzugsraum. Tanke dort Ruhe und Stabilität, Energie und Kraft. Gib dir Zeit und Raum, deine Erlebnisse, Erfahrungen und Emotionen zu verarbeiten. 

Innere Hygiene ist eine individuelle Angelegenheit. Gestalte deine „Selbsthygiene-Zeit“ so, wie es dir persönlich entspricht. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst zum Beispiel:

  • Im Wald „mit allen Sinnen“ spazieren gehen (waldbaden)
  • Meditieren oder Qi Gong praktizieren
  • Einfach nur „DA-Sein“
  • Dich einem kreativen Flow hingeben … oder… oder… oder

Das Zwei-Juwelen-Experiment

Du bist bereit für neue Erfahrungen? Ich freue mich sehr, wenn du das Zwei-Juwelen-Experiment für dich ausprobierst. Nimm dir Zeit dafür – gerne 90 Tage.

Ich bin gespannt, welche Wirkkraft diese beiden kleinen Edelsteine bei dir entfalten! Schreibe deine Erfahrung gerne unten in die Kommentare oder teile sie mit mir in einer Email. 


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